| Forschung |
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| laufende Forschung |
in Kürze:
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| Meine Interessen liegen nach wie vor in der Erforschung der Vegetationsentwicklung im Saar-Nahe-Becken. |
| Doktorarbeit -
die Nadelbäume im Permokarbon des Saar-Nahe-Beckens |
| Die Dissertation führte
ich schwerpunktmäßig von 1998 bis 2001 an der Forschungsstelle
für Paläobotanik in Münster durch. 2001 begann ich den
Job im Fuhlrott-Museum in Wuppertal.
Die Doktorarbeit schloss ich Anfang 2002 ab. Gefördert wurde die Arbeit
durch ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG:
Die Hinterlandfloren des saarpfälzischen Rotliegenden Das Projekt
beschäftigte sich mit Lokalitäten aus dem grundwasserfern gelegenenen
Hinterland (im Gegensatz zu den Beckenbereichen). Dort herrschte aufrgund
trockener Bedingungen ein höherer Anpassungsdruck, weswegen das Hinterland
als Region mit einem höheren phylogenetischen Potential angesehen wird.
In diesem Zusammenhang arbeitete ich an verschiedenen Lokalitäten im
Saar-Nahe-Becken mit allochthon eingebetteten Pflanzenresten in fluviolakustrinen
Ablagerungen im unteren Rotliegend (Glan-Gruppe) bzw. mit parautochthon erhaltenen
Pflanzenresten aus den Rhyolithischen Tuffen der Donnersberg- Formation (Nahe-Gruppe). Daraus
resultierte eine Doktorarbeit mit folgendem Titel: "Neue Kenntnisse zur saarpfälzischen
Rotliegendflora unter besonderer Berücksichtigung der Coniferentaxonomie und
des Hinterlandes". Kurzfassung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich
mit neueren Fundstellen von Pflanzenfossilien im Rotliegend des Saar-Nahe-
Beckens. Ihr Ziel ist in erster Linie die Kenntniserweiterung über Diversität
und Verteilung der Paläovegetation des Rotliegend. Im Focus beschäftigt
sich die Arbeit mit Coniferen der Familie Walchiaceae und ähnlichen
künstlichen Gattungen und Aren. Aufgrund der schwierigen Systematik
werden artunterscheidende Merkmale von Walchien und walchienartigen Rotliegendconiferen
und ihre Wechselwirkung mit taphonomischen Prozessen diskutiert. Pflanzenfunde
aus Lokalitäten bei Alsenz, Oberhausen, Olsbrücken, Hirschhorn,
Schallodenbach, Höringen, Heiligen- moschel, Wingertsweilerhof, Kahlheckerhof
und Fischbach- Niederwörresbach werden teilweise erstmalig beschrieben
oder inhaltlich ergänzt. Es wird die Rekonstruktion einer Walchie gegeben. |
| Diplomarbeit-
oberpermische Pflanzenfossilien aus Nord-Grönland |
| Die Diplomarbeit führte
ich 1996/ 1997 an der Forschungsstelle für Paläobotanik in Münster
durch. Erstbetreuer war Herr Prof. Hans Kerp, Zweitbetreuer Herr Prof. Friedhelm
Thiedig, der das Material aus Grönland von der CASE 2 - Epedition mitgebracht
hatte.
Titel der Diplomarbeit: Die oberpermischen
Pflanzen von Midtkap, Frederick E. Hyde-Fjord, Nord-Grönland. Abstract:
Bis zur Diplomarbeit gab es
nur ein einziges Paper über die Lokalität von Wagner, Soper &
Higgins, 1982. A Late Permian Flora of Pechora Affinity in North Greenland.
Grönlands Geologiske Undersögelse, 198: 5-13. In Zusammenarbeit mit Roberto Wagner,
Jardin Botanico Cordoba, wurde eine Revision des gesamten Materials
durchgeführt. Carboniferous-Permian
Congress in Calgary (1999). 2002 erschien ein Progress Report, das über
die Revisionsarbeit berichtet. Das Material liegt in der Forschungsstelle für Paläobotanik in Münster. - The material is stored at the Section of Palaeobotany in Muenster, Germany. |